Am 26. September 2009 findet das 1. Berliner Fahrradkino im RAW-Tempel (Lageplan) statt:
Mit Filmen, Workshops und Informationen rund um das Thema Umwelt und Energie!

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken bei nicht endenden technischen Störungen und einer umweltzerstörenden Abhängigkeit von Kohle und Öl, ist die Zeit reif sich verstärkt nach Alternativen umzuschauen.
Mit der Frage, wie Menschen für einen nachhaltigen Stromverbrauch sensibilisiert werden können, entstand vor einem Jahr das Fahrradkino, welches in Magdeburg seine Premiere feierte. Informationen über diese Aktion: www.eintrittodereintritt.de. Genau ein Jahr später – am 26. September 2009 – kommt das Fahrradkino nun nach Berlin in den RAW-Tempel.

Mehr Informationen zum Thema Atomenergie und zur Demonstration vom 5. September in Berlin auf www.anti-atom-treck.de, www.100-gute-gruende.de oder www.ausgestrahlt.de.

Bei dem Fahrradkino können die ZuschauerInnen den Strom für die Technik selbst produzieren, indem sie sich während des Films auf eines von 12 umgebauten und Strom produzierenden Fahrrädern schwingen und radeln. Wird hingegen nicht geradelt, bleibt die Leinwand in der Franz-Stenzer-Halle des RAW-Tempels weiß.

Von 15:00 Uhr – 17:30 Uhr startet das Fahrradkino mit einem Workshop, bei dem Kinder an verschiedenen Stationen lernen, wo denn nun genau der Strom herkommt!
Dazu informiert unser Partner die Grüne Liga rund um das Thema Energie und Umwelt und es besteht die Möglichkeit die Fahrradanlage zu testen.
Ab 18:00 Uhr wird der Dokumentarfilm Uranium – is it a country? – eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom gezeigt, bei der es im Anschluss eine Diskussion mit der Referentin Regine Richter von Urgewald gibt.
Im Anschluss um 20:00 Uhr – 21:30 Uhr erradeln die ZuschauerInnen einen Überraschungsfilm.

Fahrrad fahren klingt eigentlich ziemlich einfach, aber Strom auf dem Fahrrad zu produzieren ist nicht so leicht. Untrainierte GroßstädterInnen machen nach spätestens 5 Minuten schlapp. Damit wird spürbar, dass für die Herstellung von Strom schwer gearbeitet werden muss. Genau hier möchten wir ansetzen und die Menschen aufklären, informieren und überraschen, dass für einen gelungenen Filmabend nicht mehr, als die eigenen Beine nötig sind.

Wie die ganze Technik vom Fahrradkino nun genau funktioniert und eine detailierte Bauanleitung findet Ihr unter: www.fahrradkino.de.